Nominierte Archiv

Nominierte

 

2017

 

1.Jennifer Kasdorf

(*1987, Potsdam)

Memoria Mirabilium

[…] Nach einem erneuten Blick in Sewalls Buch – die Vorstellung von einer Rumpelkammer im Keller –

Kreative Ordnung

Kreative Arrangementals

Poetikals Technikals

freudige Schöpfung […]

Joseph Cornell

2.Maryam Mirza

(*1991, Hannover)

Garlic Bazooka

Typical women, typical men…
Gender stereotypes are following us everywhere, everyday.
This work turns the way how the majority defines femininity upside down. Stereotypes of femininity are exaggerated, manipulated and questioned.

3.Pauline Giere

(*1994, Peine)

B-Collective

Häufig geht man auf dem Markt am Stand eines Künstlers vorbei, lässt ihn kurz auf sich wirken und geht dann weiter.

Ich möchte den Fokus auf die Werke der Künstler setzen und ihnen die Aufmerksamkeit geben, die sie verdienen.

Künstler malen ihre Gedanken auf. Sie drücken sich in Bildern aus.

Dies vereine ich mit Mode und erschaffe ein neues Bild.

Meine Kollektion ist klassisch und mit vielen Details versehen. Die Schnitte sind geradlinig, die Silhouetten weit. Inspiriert ist das Tragegefühl durch das Leben Berlins, wo ich die drei Künstler kennengelernt habe.

4.Beyda Karbuz

(*1994, Hannover)

Madjnoon

Du bist eine Muslima oder eine Frau, die nicht nur auf ihre Reize reduziert werden möchte? Du kennst das Gefühl, wenn die Gesellschaft dich in eine Schublade steckt? Ich denke, die Zeit ist reif, dass die (muslimische) Frau durch ihren Kleidungsstil ein Statement für Freiheit und Stärke  setzt.

 

5.Antonia Konopatzki

(*1991, Hannover)

Indigo Warrior

Fragt dich jemand nach dem Geiste Japans: Er ist eine Kirschblüte, die ihren Duft in der aufgehenden Sonne verströmt.

Motoori Norinaga (1730-1801)

Die Samurai waren außergewöhnliche Krieger, die nach ihrem Ehrenkodex, dem „bushi-do“, gelebt und gekämpft haben.

Pflicht, Mut, Todesverachtung, Höflichkeit, Aufrichtigkeit, Tatsächlichkeit, Menschlichkeit, Mitgefühlt, Edelmut, Freigebigkeit, Loyalität, Rechtschaffenheit und Entscheidungskraft waren ihre Werte.

Diese Krieger sind die Inspiration für meine Kollektion. In Kombination alter traditioneller japanischer Techniken sowie den neusten Trends erschaffe ich eine harmonische Kollektion.

 

6.Rosalie de Picciotto

(*1992, Hannover)

Sehend, mit geschlossenen Augen

Wie träumen verschiedene Menschen? Wie träumen blinde, depressive, aber auch schizophrene Menschen? In wie weit beeinflussen Träume unser Wachleben? An das Thema Traum wurde anhand solcher Fragestellungen herangegangen. Des Weiteren die Frage, wie Traum und Traumzustände in der Kunst Interpretiert werden.

 

7. Meike Vössing

(*1995, Höxter)

S/ash

„Slash – to put a line through or tag over another’s graffiti.“

Das selbe Prinzip wende ich bei meiner Swimwear-Kollektion an. Ein neues Statement setzen – stilistisch sowie konzeptionell, Grenzen verwischen und überschreiten. Modern. Sportlich. Futuristisch.

8. Julia Balzer

(*1993, Neustadt am Rübenberge)

PULSE

Statt durch sinnloses Konsumverhalten die voranschreitende Digitalisierung zu unterstützen und wertvolle Lebenszeit dadurch verstreichen zu lassen, macht die Kollektion „pulse“ darauf aufmerksam, diese Zeit und Möglichkeiten für sich zu nutzen.

Wearables – integrierte EKG-Sensoren unterstützen den Drang nach Perfektion, eine individuelle Visualisierung des Lebendigseins, aber auch die Anonymität der eigenen Persönlichkeit.

9. Franziska-Bernadette Richter

(*1990, Osnabrück)

Fragmente

Perfektion ist das, wonach wir uns am meisten sehnen, aber niemals erreichen werden.  Jakob Miksch

Der Mensch strebt nach Norm, Perfektion und Vollständigkeit, ist aber unvollkommen im Handeln und im Sein. Er ist ständig auf der Suche und strebt danach Lücken zu füllen, um Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Ein bruchstückartiges Wesen ist der Mensch, ein unvollendetes Kunstwerk, ein Non-finito.

FRAGMENTE

Form, Farbgebung und die Bearbeitung der Materialoberfläche meiner DOB-Kollektion sind inspiriert durch einen „cleanen“ , fast sterilen Raum bzw. die Atmosphäre einer U-Bahnlinie und die jeweiligen unterirdischen Stationen.

10. Lea Friedel

(*1989, Berlin)

chance to change

„Chance to Change“ – die Möglichkeit etwas zu ändern.
Die modulare und wendbare Kollektion ist ein Gegenentwurf zur Fast Fashion. Durch das von mir entwickelte Laschensystem, die hochwertige Verarbeitung und das direkte Miteinbeziehen der Träger wurde eine langlebige Kollektion geschaffen, die den Konsumenten auf besondere Art an die Mode bindet. Die vielen Tragemöglichkeiten machen die Kollektion individuell gestaltbar. Durch die zusätzliche Interaktion, die erforderliche Kreativität und die Personalisierung, die diese Kollektion mit sich bringt, wird die emotionale Bindung zwischen Träger und Kleidungsstück gestärkt.

 

11. Lisa Bartelt

(*1991, Georgsmarienhütte)

Tent it up

In meiner Bachelorarbeit „tent it up“ setzte ich mich mit dem Thema Upcycling auseinander. Die Grundlage bilden dabei ausrangierte Zelte und anderes Campingequipment, das aufgrund von Verschleißerscheinungen ausgedient hat. Kernaussage der Kollektion ist es, die Natur wieder mit allen Sinnen wahrzunehmen und so ein stärkeres Bewusstsein für den Erhalt der Umwelt zu schaffen.

 

12. Helene Bierstedt

(*1992, Gardelegen)

[don t] burn it down

[don t] burn it down ist eine nachhaltige Kollektion, die…nein, so nicht ganz.

Diese Arbeit ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit der Unvereinbarkeit unseres bestehenden Wirtschaftssystems und einer dauerhaften, nachhaltigen Entwicklung. Die entstandenen Kleidungsstücke wurden entweder gestrickt, ohne Materialabfall zugeschnitten oder aus ausgedienten Cordhosen genäht. Sind sie darum schon nachhaltig? Oder gehört noch mehr dazu?

Ich denke vor allem an die Menschen, die sie später tragen werden. Wie tragen sie und warum kaufen sie? Wie nehmen sie Kleidung wahr und wie nutzen sie Kleidung?

[don t]burn it down ist vor allem eine Anregung zur Selbstermächtigung an uns alle, die wir brauchen, gebrauchen und verbrauchen.

13. Julia Eschment

(*1980, Breslau)

 ALKEMIA

ALKEMIA – im Alten verborgen liegt das Neue von morgen

ALKEMIA ist eine nachhaltige Streetwear-/ Couture-Kollektion, die neu und gebraucht verbindet. Second-Hand-Jeans, T-Shirts und alte Mehlsäcke werden hier mit neuem Denim, pflanzlich gefärbter Wolle und Leinen kombiniert. Die Inspiration sind alte kunsthandwerkliche Techniken, Bauerntrachten und die Natur.

14. Katharina Hysenaj

(*26.03.1999, Haselünne)

witches veins

„witches veins“ ist eine avantgardistisch angehauchte, legere und moderne Ready-to-wear-Unisexkollektion für die Herbst/Winter-Saison 2018/ 2019, die durch hochwertige Verarbeitung und Materialien überzeugt. Sie ist inspiriert von den damaligen Hexenverfolgungen in Europa und den daraus entstandenen modernen Hexen des 21. Jahrhunderts.

15.Georgina Jenkins

Distort Body and Mind

Having looked at the creative individuals Yayoi Kusama, CHOI XOO ANG and Gunther Von Hagens, I gathered a large amount of colour, texture fabric and knit. By turning something disturbing into something frivolous whilst remaining true to my love for men’s tailoring with a mix of knit, fur and vibrant colour to give it more of a casual feel.

 16. Anastasia Knauer

(*1993, Omsk)

Glowing Eyes

„Die Menschen hatten glühende Augen und Herzen, sie träumten von Gleichheit, Brüderlichkeit und dem ‚wir‘“

„Der Sowjetmensch hat nie Freiheit gelernt, nur wie man für die Freiheit stirbt“

17. Juliane Albert

(*1995, Hannover)

SOUL OUT

Hannibal Lecter- fiktiver Wahnsinn oder Anstoß einer Inspiration?Für meine Damenkollektion „SOUL OUT“ habe ich mich durch die psychisch kranke, aber hochintelligente Persönlichkeit der Romanfigur Hannibal Lecter inspirieren lassen. Um den Wahnsinn seiner kannibalistischen Neigung zu verstehen, muss man in die Vielschichtigkeit und Tiefe seiner Seele „hinabsteigen“. Die Modelle meiner Kollektion greifen diesen Blick in die Seele auf.

 

18. Eva-Marleen Jung

(*1989, Friedberg)

timeless ICON – Hommage an meine Großmutter.

Eine Hommage an meine Großmutter.

Die Sensibilität der Emotionen und Erinnerungen vestimentär verarbeitet.

Was uns prägt, was uns bewegt… Der Versuch, die Erinnerung in Bezug auf die Identität greifbar zu machen und die Moderne im Vergangenen finden.

Elisabeth  Berke

(*1992, Landshut)

Kinari

Die exklusive Prêt-à-porter-Kollektion „Kinari“ vereint die Eindrücke aus zwei gegensätzlichen Kulturen aus der Sicht einer Eurasierin. Tradition trifft auf Modernität. Hierbei werden die traditionelle Trageweise und Schnitte der thailändischen Tracht mit der klassischen Mode aus der westlichen Kultur vermischt. Der thailändische, feminine und romantische Charakter trifft auf die westliche, elegante Strenge. Inspiriert von dem nationalen Schönheitssymbol „Kinari“ wurden Akzente gezielt an den Zeitgeist der modernen Frau in unserer heutigen Gesellschaft angepasst. Die thailändische traditionelle Besonderheit und Schönheit sollte neu betrachtet und entdeckt werden. Ich möchte, dass die Kultur als Spiegel einer Gesellschaft weiterhin für Generationen interessant und inspirierend bleibt.

20. Lena Delventhal

(*1995, Henstedt-Ulzburg)

Spiel der Weiblichkeit

„Er hat ihre ganze Persönlichkeit in ihre Augen gelegt. Man hat das Gefühl, dass sie wirklich helfen will.“

Richard Prince „Nurses“ sind Opfer von Vorurteilen. Es entsteht eine Frau, frei von Regeln und Vorschriften. Stereotypflüchtend, vorurteilsbrechend. Eine Kollektion, die provokant, experimentierfreudig und ironisch ist. Mode, die die ganze Persönlichkeit in ihrer Vielfalt und ihren Gegensätzen fern von weiblichen Stereotypen zum Ausdruck bringt.

Ein Spiel mit der Weiblichkeit.

21.Elina Pagett

Silvana

Inspired by a beauty pageant in the 1970’s that got ambushed by feminists, “Silvana” is a collection juxtaposing the beauty standards between pageant girls and punk girls, questioning that despite their aesthetic differences, the girls all essentially just wanted to be the best within their own male-dominated subcultures at the time. ​

22.Natalia Löwen-

(*1991,Shdanowka)

 Caught in Illusion

Suchend.

Auf der Suche nach uns selbst.

Sehnend.

Sehnsucht nach Erkenntnis. Um uns und den Ort, an dem wir uns befinden, zu verstehen; seine Substanz; seine seltsamen Dimensionen.

Suchend.

Auf der Suche nach Freiheit.

Wissend, dass es nur die Illusion davon gibt.

Gefangen in einem kunstvoll geknüpften Geflecht aus Erinnerungen, Träumen und Vorstellungen.

23. Sarah Kuba

(*1993, Mainz)

404

1293 Arbeitsstunden

342 Tassen Kaffee

16 Meter Stoff

4 Monate

1 Bachelor

0 Waste

 24. Elisabeth O Connor

(*1994, UK)

They Will Love Me For What Destroys Me

Former institutions that were once feared and avoided are now sought out as places of overgrown beauty.  The shapes of the decaying buildings gave me the initial ideas that developed into creating a collection with embellishment as the main focus.  From these I have incorporated different textures through smocking and embellishment with the beading that comes together with elegant shapes and silhouettes.

25. Dilan Zühal Capan

(*1992 Peine)

damaged

We are damaged.
We damage.
It’s a dam age

where clothes don’t last and are thrown away every day
and at the very same time are bought in a messy mass,

where nothing has time to grow great
and time by itself makes everyone weak.

A dam age
where more brings less,
brings loss,
where we have so much but still want more, when we don’t need it all

-can’t handle the mass, that messes us up.

damaged ist eine visualisierte Momentaufnahme des gegenwärtigen Modesystems, ökologisch und nachhaltig realisiert; eine „Eco-Couture-Kollektion“, die kritisch aber humorvoll reflektieren möchte, wo(rin) wir uns zur Zeit befinden.

26. Igor Kornilov

(*1991, Beresniki, Russland)

all ye monsters in the closet

„Wir, Gestalten deiner Fantasie, leben in diesem alten Schrank. Naphthalingeruch, Schätze der Vergangenheit und Geheimnisse bewahren wir. Mach die Augen auf, sei wieder ein Kind, finde uns, schätze uns, wir sind viele.“

 Franziska Müller

(*1990, Grünstadt)

Phoenix from the Ashes

„Ich stelle mir eine Welt vor. Eine Welt, in der du und ich gemeinsam leben können, ohne dass wir uns für unsere Körper schämen müssen.Ich würde wollen, dass es egal ist, ob ich dick und du dünn bist, dass es egal ist, ob du dunkle und ich sehr helle Haut habe. Dass wir beide schön sind, daran gäbe es keinen Zweifel.“

28.Yakun Wang

Meridian

Shaolin- ein Begriff voller Rätsel und Geheimnisse. Shaolin-Mönche beeindrucken die ganze Welt durch ihre Kampfkunst und
übermenschliche Kraft – Ein Mönch, der von spitzen Speeren gehoben wird oder ein Mönch, der einen Stein mit seinem Kopf zerschmettert. Es stellt sich die Frage: Wie schaffen sie es, sich nicht zu verletzen? Woher kommt diese unglaubliche Kraft? Ist es nur das harte Training, welches die Shaolin-Mönche unschlagbar macht, oder steckt mehr dahinter?

29. Kyra Ladisch

(*Göttingen, 1991)

Beyond Humanity

“WE WILL LIKELY SEE GLIMPSES OF THIS LONG-LIVED, PARTLY MECHANICAL PARTLY REGROWN CREATURE THAT CONTINUES TO RAPIDLY DRIVE ITS OWN EVOLUTION.“    Juan  Enriquez

Die Unisex-Sportswear-Kollektion „Beyond Humanity“ ist inspiriert vom Thema Zukunft und der verschwimmenden Grenze zwischen Wissenschaft und Natur. Wie dieses Zitat von Juan Enriquez, einem respektierten Futuristen und Geschäftsmann, zeigt, werden wir uns durch fortschreitende wissenschaftliche Entwicklungen zu „Superhumans“ weiterentwickeln und die Evolution fortan selbst bestimmen. So entstand durch die Verschmelzung von Funktionalität und Ästhetik eine kommerzielle, futuristische und sportliche Herbst/Winter-Kollektion, die vor allem durch innovative Jacken mit technischen Details überzeugt.

30.Anna-Lena Pantel

(*1994, Hannover)

Kollektionstitel: we are not men

Fabric Manipulation trifft auf klassische Lingerie. Eine Couture-Kollektion mit modernen Silhouetten und aufwendigen, handgestickten Details. Inspiriert von Daenerys Targaryen aus der Fantasy-Reihe „A Song of Ice and Fire“ und Einflüssen der Verfilmung „ Game of Thrones“. Die Arbeit spiegelt ihre Persönlichkeit und sie selbst als Drachenidentität wieder. Stark, unabhängig und selbstbewusst, auch wenn sie äußerlich als junge Frau erscheint.

 

31.Patrick Pietro Rizzo

(*1994, Lünen)

A Colour

„A Colour“ – eine Farbe, auf der basierend wir alle unsere Rassismen, unsere Vorurteile, unsere Überlegenheit, unsere Bereicherung, die von uns begangenen Genozide, den Land- und Kulturraub rechtfertigen. Das alles in einer vermeintlich offenen, fortschrittlichen Gesellschaft. Grund genug, unser weißes Privileg kritisch zu hinterfragen und sich tiefgreifender mit rassistischen Strukturen in unserer Gegenwart und Geschichte auseinanderzusetzen

 

32. Lisa-Marie Hartmann

(*1992, Bückeburg)

Foam Sweet Foam

Von einem Material inspiriert sein.

Es fühlen und begreifen.

Seine Strukturen erforschen und manipulieren.

Sich von seinen Formen leiten lassen.

Diese Kollektion erschafft Mode aus einem abstrakten Material und lädt dazu ein, sich darin zuverlieren und es mit all seinen Sinnen zu erleben.

 

2015

 

Amelie Blume

(*1988, Gifhorn)

Jugendsünde

Jugend + Sünde = Jugendsünde?

…Könnte man meinen. Aber ist es so einfach? Frag Menschen danach und du merkst, es geht um so viel mehr. Erinnerungen und Emotionen aufgreifen und tragbar machen – und das bitte ohne Nostalgiekitsch und Lolita-Chic…Das war mein Plan. Hat funktioniert. Und den Abstecher in die 90er gibt ́s gratis dazu.

Tatjana Borissova

(*1984, Kohtla-Järve)

Der Andere

Das Ziel der Kollektion war es Mode als ein soziales und darüber hinaus als ein ästhetisches Phänomenon zu gestalten und im Zusammenhang mit dem Thema des doppelgängerischen Schattens auf die Problematik der Identität und Alterität und deren Überführung ineinander hinzuweisen. Außerdem war es äußerst wichtig die Kleidung als einen unbewussten Diskurs zu deuten, der an das menschliche kollektive Bewusstsein gesamt der Archetypen, Mythen und Völkerglauben appelliert. Damit wurde ein ästhetisches „Zuviel“ gewonnen, das laut Gertrud Lehnert darauf verweist, dass das Kleidungsstück sich nicht im Nutzen erschöpft, sondern mit Vorstellungen von Schönheit spielt, ganz gleich, wie diese jeweils definiert wird.

Im Schatten eines Mannes, der in der Sonne geht, sind viel mehr Rätsel als in allen Religionen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Giorgio de Chirico

Maris Dornia

(*1986, Hamburg)

paper pleats

In meiner Kollektion paper pleats beschäftige ich mich mit dem Thema Papierkunst, ins Besondere mit Falttechniken wie Origami und Shadowfolding. Ich habe mich mit verschiedenen Materialien und ihren Falteigenschaften auseinandergesetzt um eine sportlich-feminine Kollektion zu erschaffen. Das Spiel mit transparenten und opaken Stoffen und gegensätzlicher Haptik erzeugt dabei eine interessante Spannung.

Sabrina Dortmund

(*30.09.1984, Hameln)

Die Grauen Herren

Inspiriert durch die Taube, ein Tier, welches unser heutiges Stadtbild, wie kein anderes prägt, entstand eine Lingerie Kollektion zwischen Eleganz und Morbidität. Aktuelle Schönheitsbegriffe werden in Frage gestellt und der ideale Körper als Dystopie begriffen.

Jule Eidam

(*1984, Ilmenau)

-patches-

Der Kleiderkreisel dreht sich immer schneller. Ständig werden Textilien ausrangiert, weggeworfen oder bleiben als Reste in Produktionen zurück. -Patches- ist Materialentwicklung und innovative Drapagetechnik für genau diese schwarzen Schafe und zeigt auf experimentelle Art und Weise, dass es nicht immer gleich die Endstation sein muss.

Isabelle Fandke

(*1989, Wriezen)

Illumination

In einer digitalisierten, vernetzten Welt, in der „smarte“ Helfer den Alltag erleichtern sollen, könnte auch die Mode zunehmend technisiert werden. Der Mensch findet sich in einer künstlichen Umgebung wieder, in der die Grenzen zwischen Organischem und Technischem verschwimmen. Als verbindendes Element erscheint das Licht, das als physikalisches Phänomen, Symbol für Intelligenz, Elektrizität und Zukunft Inspiration für die DOB-Kollektion ist.

Karolina Grekow

(*10.01.1989, Uchta)

Business Boys, Business Girls

Business Boys, Business Girls ist eine business casual Kollektion für eine junge Zielgruppe – für meine Generation. Für jene Generation, die sich einerseits anpasst, andererseits unmerklich die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen verändert. Die Kollektion ist jugendlich, ironisch, relaxed und macht Spaß. Sie ist 2 in 1 – angepasst- unangepasst, business- anti business und bietet Alternativen zu Anzug & Co.

Jiayan Hu

(*07.10.1987, Jiaxing)

Wir lieben Van Gogh

Vincent Van Gogh ist der außergewöhnlichste Maler des 20. Jahrhunderts. Der Kontrast seines tragischen realen Lebens und leidenschaftlichem Innenlebes ist die Inspiration für meine Kollektion. In dieser Abendkleid-Kollektion sind die Kleider nicht nur mit klassischen Stoffen genäht. Die Kombination aus dünnen und dicken Stoffen, drückt einen klaren Kontrast aus.

Seo-Yeon Hur

(*1985, Seoul)

MIN CHO

Das Wort “Min Cho“ repräsentiert den Zeitgeist der Normalbürger, die im frühen 19. Jahrhundert große Ungleichheit zwischen sozialen Schichten erleben mussten. Von dieser Tatsache inspiriert, entstand diese Bachelor-Kollektion, die sowohl Damen- und Herrenbekleidung umfasst. Es wurde versucht, die Besonderheit der koreanischen Tracht „Han Bok“ nämlich das Binden und Lösen als Prinzip mit der westlichen Schnitttechnik zu verkoppeln und erneut zu erforschen. Koreanische „Verhüllung“ und Mehrschichtigkeit sind gesondert zu beobachten, die auf die unterschiedlichen Frauenbilder in Fernost verweisen.

Eva-Maria Lenser

(*1985, Kiel)

Funk You!

Mit jugendlicher Naivität und sexueller Provokation feiert sich der „Rio Funk“ durch die harte Realität. Ein pulsierendes Leuchten der Finsternis. Die Kollektion fokussiert die kreativen, kulturellen Eigenschaften der Szene. Entgegen dem negativen sensationalisierten Bild von Kriminalität und Gewalt.

Lisa Matischok & Kristina Stahmer

(*1988, Bad Langensalza; *10.01.86, Omsk)

Seehnsucht, das Streben nach dem Meehr

Erleben Sie in: „Seehnsucht, das Streben nach dem Meehr“ eine alternative Lösung zum Umgang mit wertlos geworden Textilien. Mit Leidenschaft und Detailrafinesse ist eine zeitlose kombinierfreudige Kollektion für Herren und Damen entstanden, die mit einer frischen Briese maritimen Flairs an das Leben im Einklang mit der Natur erinnert.

Lilo Johanna Müller

(*1988, Potsdam)

synexxthetics

Die Idee der Herrenkollektion „synexxthetics“ ist die Visualisierung von Musik in Form von Kleidung, anhand des ersten Albums von der britischen Indie-Band „The XX“, das am 5. Oktober 2009 erschien. Jeder Titel des Albums wurde analysiert, es wurden Experimente zu Farb- und Formfindung durchgeführt, um die gestalterischen Maximen der Kollektion zu entwickeln.

Katharina Nietmann

(*31.07.1989, Hannover)

Die Wurzeln meiner

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.
Nicolas Chamfort

Martha Putuludi

(*07.11.1990, Minden)

From Gangs to God

Menschen, die Angst haben, Gefühle zu zeigen, sehen in ihren Gefühlen Feinde, die es gilt, unter Kontrolle zu halten. Sie verbergen ihre Gefühle hinter einer Maske von Unnahbarkeit.
Dr. Rolf Merkle

Lisa Rammelkamp

(*1990, Osnabrück)

Same Year Same Shit

Warum kaufen wir? Wie kann der endlose Konsum befriedigt werden? Mass Customization als Strategie zur nachhaltigerem Kaufverhalten. Die Kollektion zeigt wie eine Wirtschaftsstrategie die Mode verändern kann. Cleaner/ Sportlicher Look mit außergewöhnlichen Materialien und neuen Lösungsvorschlägen.

Hoai-Thu Trieu

(*23.11.1987, Hanoi)

Upgrade

Basierend auf der Verbindung zwischen Menschen und Techniken habe ich eine junge, sportive Herrenkollektion entwickelt. Mein Interesse liegt darin, die Kombination und Transformation von unterschiedlichen Funktionalitäten der Maschinen auf der Mode anzuwenden. Hierbei wurde die Kollektion mit den innovativen Stoffen, den geometrischen Formen als Schnittführungen und verschiedenen Verarbeitungstechniken unterstützt.

Irina Voronov

(*06.03.1988, Sewerouralsk)

ES GIBT KEINEN UNTERSCHIED

Mann und Frau sind unterschiedlich und weisen viele Gegensätze auf. In dieser Kollektion sollen diese Unterschiede miteinander harmonieren. Ich möchte sie zu etwas Gemeinsamen verschmelzen lassen, so dass es die praktisch nicht mehr gibt.

 

2014

 

Avazeh Badie

(*10.04.1982, Teheran)

Genderless

Tragbar, avantgardistisch, Unisex sind drei Schlagworte mit denen sich die Intentionen der Kollektion beschreiben. Am Anfang steht hierbei der klassisch feminine Stil, der durch Abwandlungen, geschicktes Umdenken und neue Formationen in eine androgyne Form transformiert wird und so auch als Männerkollektion funktioniert.
Das Ziel der Kollektion ist es, eine neue Ansicht zu schaffen, die sich von der bisher festgesetzten Meinung über Gesellschaft, Kultur und Tradition abwendet (dekonstruiert) und dafür neu konstruiert wird.

Daniela Bäte

(*19.11.1987, Hannover)

Hautnah

Vegane Mode!? / Vorteile und Schwierigkeiten / Auseinandersetzung mit Haltungs- und Produktionsbedingungen / Leder, Seide, Pelz, Wolle in die Modeindustrie / neuartige Materialitäten / zeit- und saisonlos / reduzierte Farbigkeit / ökologisch / Alternative zu der konventionellen Bekleidung / Bewusstsein für Qualität, Umweltbelastungen und Tierausbeutungen öffnen /

Letty Bishop

(*15.12.1991, Shetland Islands)

страх

страх (meaning; fear, anxiety) imagines a world destroyed by chemical warfare, humanoid beings deformed by tumours and melted skin bundle across an acrid desert. Some are riddled with parasites and their eggs; others have resorted to stitching their bodies together to stay alive. The collection tells a story of the first response to the disaster, and follows the degradation of health in a linear manner until reaching the finale of a jewel encrusted, tumor laden queen.

Barbara Brunner

(*11.08.1988, Hannover)

SIGNO

‚SIGNO‘ ist eine Auseinandersetzung mit ‚Wabi Sabi‘ und Mode. Die starren Ideen von einem implizierten Ideal der Mode, werden analytisch ergründet und intuitiv durch eine Definition von Unvollkommenheit ersetzt. Die hierbei entstandenen Kleidungsstücke sind eine Konzentration auf Fasern als Grundlage für den Gebrauch.

Christine Gross & Ewdokia Sterka

(*16.03.1991, Hannover; *30.12.1987, Hannover)

pareidolia

Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes
Salvador Dali

Diana Kolasa

(*21.09.1987, Zielona Góra)

Blinding like Neon

Eine DOB Pret-a-Porter Kollektion mit experimentellem Ansatz. Inspiriert durch den amerikanischen Glaskünstler Dale Chihuly, seinen Objekten; den Cylinders, Baskets und Macchias, und seiner Arbeitsweise; dem abstrakten Expressionismus, der stilistisch sich in zwei Hauptrichtungen teilt, dem sogenannten Action Painting und dem eher statischen, meditativen Color Field Painting.

Verschiedene Materialien und Farben werden miteinander kombiniert. Das Motto lautet, mehr ist mehr.

Marie Christin Ladusch

(*04.10.1987, Schwedt an der Oder)

INGET HÅR

Meine Referenz ist der weibliche Haarausfall im Kontext zu ihrer urbanen Umgebung.
Wo sich die Elemente der modernen Architektur und femininer Komplexität treffen.

Die Basis dieser Kollektion ist ein Rechercheprozess, der sich mit der Thematik des weiblichen Haarverlustes und seinen Emotionen und Ausprägungen auseinandersetzt.
Die jeweiligen Outfits spiegeln die daraus resultierenden Opferungen, Kompromisse aber auch Neuentdeckungen der eigenen Person im Bezug zum Haar wieder.
Diese Kollektion ist eine Hommage an alle starken Frauen, deren Verlust ihrer eigenen Haare zu einem Teil ihres Lebens geworden ist.

Eine starke, experimentelle und innovative DOB Kollektion, mit dem Fokus auf selbst kreierten Materialien.

Kristi Alice Leslie

(*14.01.1993, Aberdeen)

OC:Me

Obsessive Compulsive Disorder (OCD) is a mental illness characterized by contradictions fuelled by their anxiety. Through exploring the afflictions sufferers face and translating the characteristics of the condition into a fashion context, OC:Me aims to encapsulate the sanitising and irrational nature of an OCD sufferer’s behaviour.

Lin Lin

(*29.03.1988, Taizhou)

Franz

Mode ist eine Kunst, jedes Kleidungsstück ist ein kleines Kunsthandwerk, egal wie viel es wert ist und wo es gekauft worden ist. Es ist eine Ware mit einem komplexen Prozess.ein Kleidungsstück kann den kulturellen Einfluss seiner Umgebung widerspiegeln und es dient auch dazu die neuesten Techniken zu Präsentieren. Es entsteht aus den Ideen eines Designers und durchläuft anschließend einen Fertigungsprozess. Deswegen überlegen sie zweimal bevor sie ein Kleidungsstück für immer aus ihrem Schrank entfernen!
Ich stelle meine Damen Prêt-à-porter Kollektion vor, die von einem chinesischen Porzellanhersteller mit dem Namen “Franz” inspiriert wurde. Die Kollektion ist feminin, lässig und wendbar und jedes Stück ist ein handgefertigtes Kunststück.

Vivien Mirovsky

(*04.07.1986, Hannover)

culturelines

Eine Suche nach Natürlichkeit, Körperlichkeit und intuitiver
Kreativität.
Die Strickkollektion culturelines ist eine vielsinnliche
Auseinandersetzung mit Körperbemalung, der ursprünglichsten Form
der Mode, die die Beziehung des Menschen zu seiner eigenen Natur,
seine Kultur offenbart. Die freie gemalte Linie als ureigenes
menschliches Zeugnis, als körperlicher Akt spielt dabei die
zentrale Rolle.

Eugenia Onistschenko

(*12.02.1987, Kiew)

Wenn der erste, der erwacht,
den Widerglanz zum Spielmann macht

Das Thema der Arbeit behandelt die Idee von Spiegelwesen, wie sie in der chinesischen Mythologie vorkommen, im Hinblick auf Erkenntnisse aus der Chaostheorie, angewandt auf den menschlichen Körper.
Körperteile (wie Hände) werden „fraktalisiert“ und organische (fraktale) Strukturen nach außen getragen.

Juliane Pittermann

(*11.11.1985, Schwerin)

XY ZERO

Mann und Frau – Gegensatzpaar und Einheit
Die Thematik der modischen Trennung von Mann und Frau wird in Frage gestellt. Nicht Unisex sondern geschlechtsübergreifend, denn wir sind Männer und Frauen, gemeinsam verschieden.
Basierend auf Zero Waste Schnitten werden die Geschlechter zusammengebracht.

Jing Jing Qi

(*09.01.1986, Hefei)

God Save The Queer

– “You don’t look gay”
– “So which one of you is the guy?”
– “You probably just couldn’t find a man.”
– “I’m just worried that if I’m friends with you, people will think
I’m lesbian too…”
– “I’ll pray for you.”
– “Lesbians all dress alike.”
– …….
Insert any preconception here that pops into your mind, and
think about it again.

Robin Rau

(*06.04.1990, Hannover)

Bardo, Bardo, Bardo

Ein humorvolles Vanitas von sterbender Dekadenz und dem Leben nach dem Tod. Die Inhalte des tibetanischen Totenbuches werden als Designprinzip genutzt und auf diese Kollektion übertragen. Es geht um eine zeitgenössische Hinterfragung alter Werte und die Neuinterpretation von Exklusivität.

Jonna Roeper

(*09.01.1989, Henstedt-Ulzburg)

and we stay nocturnal

Viele unserer Träume verflüchtigen sich schnell zu schemenhaften Fragmenten. In meiner Kollektion werden visuelle und haptische Reize der nächtlichen Sequenzen endlich greifbar gemacht und auf junge Streetwear übertragen. Labyrinthlandschaften werden über organische Durchlässe zugänglich; Hirngespinste, liebenswerte Monster und verzerrte Spiegelbilder können aus einem Irrgarten der Nacht heraus ans Tageslicht treten.

Julia Schaak

(*17.01.1991, Goslar)

SALE

SALE, Mode als Ausverkauf eines Ideals.
Eine kritische Betrachtung von Produktionsketten, Waschgewohnheiten, Tragezyklen, Konsumverhalten und Kaufbefriedigung 7 universal tragbare Raw-Denim-Bekleidungsmodule und T-shirts.
Ausschließlich pflanzlich gefärbt.
Kleidung die sich adaptiv an individuelle Bedürfnisse anpasst.
Ein reales Abbild des Lebens. Design, das in Würde altert. Gebrauchsspuren als Designelemente des Zufalls. Eine Bewegung. Kein Trend.

Aiske Schimmelpenning

(*17.08.1990, Sande)

Das alte Rein Raus Spiel

Die Arbeit thematisiert grafische Männermode, die nachhaltig konzeptioniert ist und so meine moralischen Vorstellungen zum Ausdruck bringt. Ausgehend vom Inspirationsthema „Clockwork Orange“ versucht diese Kollektion die Maskulinität und Gradlinigkeit von Alex darzustellen. Hierbei wurden Designelemente aus der Inspiration verwendet, die dieses Design unterstreicht und das Thema zum Ausdruck bringt.

Hannah Sture

(*26.05.1992, Perth)

Does my bum look big in this

Attempting to reduce the fear in elements deemed feminine by society, the collection centres on the concept and power of choice in the wardrobes of Britain’s men. Placing stereotypically feminine fabrics against their masculine counterparts, a call for consideration and confrontation appears that creates a conversation between the man and his clothing.

Unenjargal Vanya-Luttkus

(*06.02.1977, Ulan-Bator)

Polare

Aus der primitiven Kunst und seiner Philosophie von Horst Antes habe ich eine MODERNE und innovative Kollektion entwickelt. Für mich wichtig waren drei Begriffe seiner Philosophie. Die Begriffe URSPRÜNGLICHKEIT, GEGENSÄTZE und MONUMENTAL. Diese Begriffe werden auch mit innovativen Stoffen, Schnittführungen und der Verarbeitung unterstützt. Eine Kollektion, über unser verlorenes ICH, Identität, Herkunft, Ursprung, Tradition und Bräuche.


2013

Esengül Akpancar

(*19.03.1987, Nevsehir)

Strong.Gentle.Me

Meine Bachelorkollektion „Strong.Gentle.Me“, ist eine zielgruppen- sowie trendorientierte Spring Summer Kollektion für 2013. Die Kollektion soll die moderne, kämpferische selbstbewusste Dame ansprechen. Es werden 4 bis 5 Outfits von 50, miteinander kombinierbaren, Kleidungsstücken realisiert.
Mit dieser Kollektion werden die starken Frauen angesprochen, die nach einem wichtigen Meeting, mit ihren Kindern auf dem Weg nach Hause ein kurzes Rennen starten. Genauso wie die immer bewusster, praktischer und moderner lebende Gesellschaft passt sich meine Kollektion dem Träger an.

Ruth Albrecht

(*15.08.89, Rendsburg)

away with the fairies

Feen sind freundliche, sanftmütige Wesen. Sie sind zart und zerbrechlich und wollen dem Menschen ständig aus Notlagen helfen. Nicht in Irland! Sie sind laut, impulsiv und facettenreich, entscheiden nach Lust und Laune und tanzen den Iren auf der Nase herum. Feen lieben die schönen Dinge des Lebens. Meine Abschlusskollektion „away with the fairies“ lehnt sich an dieses Lebensgefühl an.

Sarah Borchardt

(*09.09.1988, Oldenburg)

MACH DOCH SELBST!

Jeder von uns denkt er wäre einzigartig. Aber warum sehen wir dann alle gleich aus? Eine der großen Wünsche unserer Gegenwart ist Individualität. Etwas zu tragen, was nicht jeder hat und das Bedürfnis nach Einzigartigkeit regt viele Menschen zum Selbermachen an. Handarbeit garantiert Individualität und bietet außerdem einen Ausgleich zur Schnelllebigkeit in unserer Gesellschaft.
Diese Ausgangspunkte inspirierten mich zur einer experimentellen DOB-Kollektion die handgestrickt sowie mit der Hand genäht wurde. Jedes einzelne Teil hat eine eigene Handschrift, die den gestrickten Stücken eine Besonderheit verleiht. Die farbenfrohe Kollektion soll Spaß am Handwerk vermitteln und anregen zum Selbermachen.

Sandy Bourgeois & Nadine Kruse

(*11.02.1988, Münster / *20.04.1990, Winterberg)

Übers Hoppeln und Fliegen

Zwei in Einem! Durch die Erschaffung eines neuen Fabelwesens aus Eule und Hase haben wir auf phantasievollem Weg unsere Lieblingstiere miteinander verbunden. Können Hasen fliegen oder Eulen hoppeln? Auf humorvolle Weise haben wir diese Frage in einer Damenkollektion mit Prêt-à-porter Charakter beantwortet.

Katrin Brandl

(*05.06.1986, Göttingen)

WENIGER IST LEER

7 Milliarden Menschen, 1 Milliarde Autos, 200 Millionen Tonnen Kunststoff jährlich, 1078 Tonnen CO2 pro Sekunde, 16900 bedrohte Tier-und Pflanzenarten weltweit. Wie lange kann uns die Erde noch geben was wir wollen?

Wir sind zu viele Menschen, die viel zu viel konsumieren. Wir verbrauchen grenzenlos endliche Ressourcen und belasten dadurch die Natur. Zudem vergiften wir unsere Umwelt mit Unmengen an Chemikalien aus Industrieproduktionen. Wenn wir jetzt so weiter machen, können wir schon 2035 mit starken Veränderungen wie dem Anstieg des Meeresspiegels rechnen. Was uns jetzt noch hilft, ist der Verzicht auf übermäßigen Konsum. Aus diesem Gedanken ist das Konzept zu meiner industriellen DOB Kollektion entstanden.

Stephanie Bromfield

(*20.09.1988, Kapstadt)

PLUGGED-IN: To Infinity and Beyond

Inspiriert von den Phänomenen der multimedialen Realitätsflucht fließen Konsolen, Laptops und die Betroffenen selbst in diese experimentelle Kollektion ein. Drucke von Leiterbahnen und fluoreszierenden Gehirnzellen werden bewusst und kompromisslos mit fantasievollen Schnitten verbunden. Diese Kollektion braucht keine Nähmaschinen – sie wurde komplett geklebt. Ziel ist es, Realitätsflüchtigen ihre Angst vor der Realität zu nehmen.

Katharina Buczek

(*09.09.1987, Oppeln)

#none: intended collection

Wir machen uns ein Bild von uns selbst,
wir versuchen, diesem Bild ähnlich zu sehen.
Wim Wenders: Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten

Eine Kollektion: geschlechtslos, saisonlos, trendlos, identitätslos – das Gegenteil von Mode? „Wardrobe Essentials“ werden durch ein von mir entwickeltes Codesystem anonymisiert und kleiden den „Fremden als Prototyp des Städters“ mit einem provokantem Understatement.
Kleidung als Kennzeichen für Anonymität, #01.05.07.12.: empty pullover, eine reale Inszenierung. Aus Hassliebe zur Mode, mit ironischem Ernst, ohne Ablaufdatum.

Meltem Büyük

(*11.09.1986, Hannover)

Every Dog has it’s day, huh, Mel?

Amerikanische Gangsterfilme der 30er Jahre – Filmbeispiel: SCARFACE 1932
Herrenkollektion; Herbst/Winter 2013/14
Der „Großstadt Gangsters“ in der heutigen Zeit.
Klassiker der Mode aus den 1930er neu definiert und in die heutige Zeit angepasst. Eleganz der vergangenen Zeit kombiniert mit der Coolness und Lässigkeit der heutigen jungen Mode. Aufwändige und auffällige Nähte, Detailverarbeitungen und -lösungen, Mustermix und hochwertige Materialien zeichnen die Kollektion aus.

Dilek Cemen

(*24.07.1988, Hannover)

New Cool

Eine Frau kennt zwei Lebensfragen: Was ziehe ich an? Und was koche ich heute?

Sie kocht, sie putzt, passt auf die Kinder auf, versorgt die Kinder und den Ehemann. Ihr Wunsch ist es eine Frau zu sein, geliebt zu werden, sich hübsch zu machen. Ein Traum von einem angenehmeren und schönerem Leben. Der Ausweg in die Freiheit?

Janine Coldewey

(*14.03.1988, Westerstede)

custom made L.A.

So weit das Auge reichte nur Häuser und Straßen, welche sich wie riesige Schlangen durch die Stadt fressen. Welcome to L.A.

Johanna-Charlotta Eßer

(*12.12.1985, Fulda)

Lichtessenz

Lichtessenz – Sie leuchtet vom Haben zum Sein…
In meiner Kollektion „Lichtessenz“ möchte ich mich mit dem Kern allen Wesens, dem Sein, befassen. Da wo jede theoretische Auseinandersetzung aufhört beginnt Kreativität, da wo alle Modelle ihre Grenzen erreichen, beginnt die Intuition sich ihren Weg zu bahnen. Im Sinne dieser Haltung habe ich einem sehr abstrakten Thema eine neue Form gegeben – eine Form, geprägt von Leichtigkeit, Licht und Transparenz…

Valerie Anne Flade

(*08.02.1988, Talibon)

Die Andere

In der Kollektion soll die Hysterie thematisiert werden und auf eine bildliche Sprache übersetzt werden. Indem die Symptome und die darauf folgenden Auswirkungen in eine Art, Form und Silhouette übersetzt werden. Dabei spielen Materialien und Strukturen eine wichtige Rolle. Da die Hysterie bis heute eine enorme Wandelbarkeit und Facettenreichtum zeigt, ist dies umso schwerer in eine visuelle Form zu bringen.

Ina Sabrina Gast

(*31.03.1988, Großburgwedel)

Blue Body Pictures

Kleidung – ein charakterloses Massenprodukt ohne Identität!
Wie kann man dies ändern?

Als Lösungsansatz dient der Raumhüllen-Gedanke: Kleidung nicht nur als glatte zweite Haut zu sehen, sondern erfahrbar zu machen durch Höhen und Tiefen in der Oberfläche, architektonische sowie skulpturale Strukturen, Dreidimensionalität und Plastizität sowie den Aspekten der optischen Täuschung und Illusion. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung eines illusionistisch anmutenden Prints.

Auf diesem Hintergrund ist eine moderne DOB Prêt-á-porter Kollektion mit Avantgarde-Charakter entstanden für die Saison Frühjahr/ Sommer.

Sara Grosse

(*9.4.1987, Hameln)

Wer Zelt ist

„Wer Zelt ist“, ist klar im Vorteil.
Ausrangierte, eingesammelte Zelte wurden in einer experimentellen Kollektion verarbeitet.
Entstanden sind farbenfrohe Outfits bestehend aus aufbaubaren Zeltjacken, Schlafsack-/Isomatten-Westen und Tarpcapes, die dem Zeltwesen ein flexibles und komfortables Leben ermöglichen in dem er sein Heim allzeit am eigenen Körper tragen kann.

Meryem Güldogdu

(*30.01.1987, Hannover)

pure relief

Es ist Zeit für den Ausbruch! Mehr Transparenz und Reflektion für die Menschheit…

Helen Hodgkinson

(*21.04.1989, Dortmund)

Homo

Gibt es ein Neutrum?
Der Interpretation und Ergründung dieser initiativen Frage nachgehend entstand eine nachhaltige, experimentelle Unisex-Kollektion, die Grenzen der Toleranz sichtbar macht, erforscht und testet.

Wann ist etwas weiblich, wann männlich, und vor allem – warum? Die Vermischung von beidem schafft ein ungewöhnliches und ironisches Geschlechterbild, das ein Umdenken beim Betrachter provozieren soll.

Homo heißt gleich.

Janina Krolzik

(*02.02.1988, Düsseldorf)

Der goldene Kessel

Somewhere over the rainbow
Skies are blue,
And the dreams
That you dare to dream
Really do come true.
E.Y. Harburg (Text) & Harold Arlen (Musik): Over the rainbow, 1939

Der weltberühmte Song aus dem Spielfilm The Wizard of Oz von 1939 nimmt uns mit auf eine Phantasiereise und stellt die Frage, was am Ende des Regenbogens auf uns wartet. Der goldene Kessel?
Aus dieser Fragestellung heraus entstand eine Kinderkollektion für die Altersgruppe von drei bis sieben Jahren für Mädchen und Jungen.

Erika Kromm

(*05.06.1978, Tokmak)

Sobrehumano

In meiner Streetwear Kollektion finden sich kontradiktorische Grundelemente wie Show und Sport und Alltag und Inszenierung wieder. Im Spiel mit diesen scheinbaren Gegensätzen entsteht Spannung.
Ich habe mich durch das mexikanische Wrestling inspirieren lassen und versucht seine artifizielle Welt und außergewöhnliche Ästhetik in meiner Kollektion wiederzugeben.
Durch die Gestaltung mit außergewöhnlichen Materialien und Details erhält diese Kollektion einen starken visuellen Ausdruck. Sie trägt den Titel „Sobrehumano“ – es bedeutet „übermenschlich“.

Sarah Maaß

(*25.02.1988, Hannover)

Igor Krieger – Die Degeneration der Städte

Ist der Gewinn den Preis wert den man dafür zahlt?
Traditionen werden zerstört und auf diesem Fundament eine neue Kultur gegründet. Auf dunklem Hintergrund verändern sich Farben in einem fließenden Prozess. In diesem Findungsprozess wandelt sich das Selbstbildnis stark und neue Ansprüche werden an die Umwelt gestellt. Die Melancholie dieses neuen Weltbildes steht im starken Kontrast zum Hang zur Dekadenz.

Thi Hong Le Nguyen

(*13.04.1987, Hanoi)

S.I.E. The Silent Revolution

Von der Frage „Was ist Freiheit?“ geleitet, kam ich zur Geburtsstunde der Demokratie, die Französische Revolution im Jahre 1789, in der die Monarchie in Frage gestellt wurde. Das Motto der Revolution lautete:“ Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Doch dieser Spruch galt nur für das männliche Geschlecht. Die Frauen blieben trotz ihrer wichtigen Rolle im verschiedenen Lebensbereiche ohne Rechte. Gegen diese Ungleichstellung kämpften einige Frauen durch ihre Schriften und in Frauenclubs, die später verboten wurden. Den Kampf um die Gleichstellung verloren die Frauen zunächst, doch sie haben die Lawine der Frauenbewegung ins Rollen gebracht, die bis heute noch andauert.
Inspiriert vom Leben der französischen Bäuerinnen, Hausfrauen, Mütter und Arbeiterinnen entsteht eine tragbare Kollektion für den Herbst/Winter 2014 mit einigen Teilen, die Frau auch im Sommer anziehen kann. Die Kollektion erzählt die Geschichte der Gleichstellung und jedes Kleidungsstück ist ein Teil dieser Geschichte.

Thuy Linh Nguyen

(*20.10.1986, Hanoi)

Heritage Surface

In einer Kooperationsarbeit mit dem aufstrebenden Modelabel „Tigha“ habe ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit eine hochwertige industrielle Modekollektion für den modernen Kosmopoliten entwickelt.

Der Schwerpunkt liegt darin, Industrie und Handwerk zu vereinen.
Kreatives Design und liebevolle Designlösungen wurden im Entwicklungsprozess optimiert und Industriell produzierbar gemacht.

Der Titel meiner Abschlussarbeit lautet Heritage Surface und wurde durch das Buch „Prolls. die Dämonisierung der Arbeiterklasse“ von Owen Jones (Jones, 2012) inspiriert.

Ich setze mich in meiner Bachelorarbeit mit den Begriffen Proll, Prolet, Proletarier auseinander. Die Konnotation der Begrifflichkeiten im Wandel der sozialen Gesellschaft bildet die Grundlage meiner wissenschaftlichen Arbeit.

Nathalie Osterode

(*14.10.1987, Hannover)

Now What ?

8 Minuten braucht das Licht um unsere Erde zu erreichen.
300 Millisekunden vergehen, von der Reizerkennung bis zur Ankunft im menschlichen Gehirn. Verspätete Eindrücke prägen unser Dasein.

Quyen Pham

(*10.04.1982, Nam Dinh)

Jungbrunnen

Das Voyinich-Manuskript, zwischen Kryptologie und Kunst liegend, ist für mich vor allem durch diese Vielschichtigkeit interessant. Auch in meiner Mode, in der ich Gegensätze aus unterschiedlichen Bereichen verschmelze, ist Vielschichtigkeit sehr wichtig.

Elisaweta Popovski

(*27.01.1989, Moskau)

Insecta coloratus – Schabe zeigt Farbe

Bei der Flucht von schwarz und grau und auf der Suche nach der Faszination Farbe kann man sich leicht in einem Dschungel wiederfinden.
Die dort existierenden Arten von prachtvollen Insekten gaben die Inspiration für eine tragbare DOB-Kollektion, die durch eigenentwickelte Drucke und Farbkompositionen an die schimmernden Nuancen eines Rosenkäfers erinnert und sich spielerisch an seine symmetrische Körperstruktur annähert.

Lidia Rodriguez Carrasco

(*02.01.88, Hannover)

Purity

In der heutigen Welt ist die Auswahl an glücksbringenden Maßnahmen groß – und dennoch finden die wenigstens was sie wollen. Jeder jagt seiner Vorstellung vom Glück hinterher. Fast jeder befindet sich in einem ständigen Zustand des „Mehr haben wollens“. Wie entkommt man aber der Überflussgesellschaft, um ein Leben zu führen, das zufriedener und glücklicher macht. Ein Leben in welchem man entscheiden kann wie viel für einen selbst genug ist.

Inspiriert durch diese Gedanken und meiner Vorliebe für sachliche Funktionalität, entstand meine Kollektion „PURITY“ im minimalistischen Stil. Mit dem Ziel, besondere Exemplare von hoher Qualität mit raffinierten aber diskreten Details zu kreieren, entstehen so besondere Einzelstücke, welche die Individualität der Trägerin in den Vordergrund stellen

Es ist eine echte Kunst die maximale Wirkung mit minimalen Mitteln zu erzeugen, aber das ist es, was erforderlich ist, um neue Arten von Erfahrungen, neue Arten von Wahrnehmung, und neue Arten von Zufriedenheit zu schaffen.

Sibel Sayar

(*30.12.85, Braunschweig)

Dreiecksviertel

Inspiriert vom Gangverhalten und den Merkmalen verschiedener Banden wurde eine Urban-Streetwear Kollektion entwickelt. Abstrahierte Stadtpläne von Gangrevieren wurden zu Prints. Symbole in Form von Logos zum Gefühl von Stärke und Zusammenhalt. Verfremdete Gangmerkmale wurde in Silhouetten, Formen und Details umgesetzt. Dreiecksviertel. Ein Gefühl von Schutz und Zugehörigkeit.

Viktoria Schäfer

(*04.03.87, Wachsch)

IRON

Der Mensch wird getötet zum Vergnügen des Menschen, und töten zu können, ist eine Fertigkeit, ein Beruf, eine Kunst…
Markus Junkelmann: Ad Donatum, Gladiatoren

Theresa Schlufter

(*15.11.1985, Neustadt am Rübenberge)

Masculino O Femenino? Eine Frauenrebellion

Wie der Titel schon verraten lässt, geht es um Frauen, die sich etwas nicht mehr gefallen lassen. Nämlich das ständige Zurücktreten vor dem männlichen Geschlecht. Volver- Ein Film der von spanischen Frauen handelt, die stark und unabhängig sind. Sie meistern ihr Leben selbst, egal was ihnen widerfährt. Machos gibt es dort noch vielmehr. Männer sind dort noch eher an den traditionellen Bilder der Geschlechterrollen orientiert. Allein schon umstrittene Stierkampf wäre ohne den Mann unvorstellbar. Der Mann der Kämpfer, der Krieger, er ist stärker, er kann mehr und er soll es ausleben dürfen. Wo wird von ihr gesprochen? Sie gilt immer zu als die Schöne, zart und unschuldig. Das Objekt der sexuellen Begierde? Muss das so sein. Es ist Zeit für eine Umkehrung, sei es mit aller Kraft.

Dieser Ansatz gab mir Inspiration für eine zeitlose DOB Abendmodekollektion mit maskulinen Ansätzen.

Alena Shtoba

(*16.08.1988, Gomel)

Factory Girl

Das It-Girl Edie Sedgwick, die Muse von Andy Warhol, besitzt genau die richtigen Eigenschaften für meine Kollektion. Sie ist sexuell anziehend, verführerisch, feminin und freizügig.
Umsetzung:
Die Seide verhüllt und erzeugt eine leichte Gestalt. Die Spitze legt die vorteilhaften Stellen frei und macht die Gestalt mehr sexy. Und das Leder erzeugt den Eindruck von mädchenhaftem Leichtsinn und lässt das Outfit nach Streetstyle aussehen und gibt dem Ganzen eine coole Note. Wolle mit glitzernden Lurexfäden verleiht einen schicken Touch. Um dem Outfit eine gewisse Lässigkeit zu verschaffen, entschied ich mich für Breton Caps aus schwarzem Leder.

Frauke Sophie Thiemig

(*17.04.1984, Wolfenbüttel)

Die Geschichte der Fräulein Verzeitgereist

Eine Reise von der Gegenwart in die Vergangenheit, vom Hier und Jetzt zurück in die zwanziger Jahre – das ist Thema meiner Abschlusskollektion. Inspiriert von dem Film „Midnight in Paris“ erzähle ich die Geschichte von Fräulein Verzeitgereist, die in die zwanziger Jahre zurück reist, um sich selbst zu finden.

Eugenia Voss

(*03.11.1986, Moskau)

Love.Pieces

Die Kleidungsstücke aus meiner Kollektion, inspiriert von den Entwürfen der Architektin Neri Oxman, sind tragbar und straßentauglich, jedoch nicht für den Mainstream bestimmt.

Die Hauptaussage liegt im Zusammenspiel mit Symmetrie und klarer Geometrie der Linienführung, in Kombination mit der Idee des Überganges einer flachen zweidimensionalen Form in eine dreidimensionale.

Die Kollektion ist für eine moderne, elegante und anspruchsvolle Frau bestimmt.

Anna Wiens

(*12.01.1990, Vechta)

mehr … Königstochter

Geblendet vom hellen Licht
kneift Sie ihre
grünen Augen zusammen,
so dass der
rote Wimpernkranz
sichtbar wird und
die Umwelt klarer scheint:
Traumblumen läuten,
das Wellengras
neigt sich zum Boden,
Herzblätter stoßen aneinander,
eine kurze Umarmung,
der Himmel
voller kreuzartiger Sternengebilden,
glänzend von der Sonne bestrahlt,
entlang des Phantasieweges,
allein von
ihrer Traumwelt umgeben.